Schweden-Roadtrip 2017 – Teil 4

Wie ich euch am Ende des letzten Teils angekündigt habe, verlief der vierte Abschnitt nicht ganz so wie geplant. Vom Tiveden aus machten wir uns auf in Richtung Süden. Im Blick hatten wir die Region rund um den Åsnen See im Småland.

DSC02108neuNach über vier Stunden Fahrtzeit kamen wir am Campingplatz an, den wir ausgeguckt hatten. Prinzipiell war er nicht schlecht, riss uns aber auch nicht vom Hocker. Der entscheidende Punkt, warum wir uns letztendlich entschlossen weiterzufahren, war der starke Wind. Da hätten wir unser Zelt niemals aufgestellt bekommen.

Also griff ich zu unserem Campingführer. Zwei weitere Plätze in der Nähe steuerten wir an. Deren Anblick enttäuschte uns allerdings noch mehr. Und so fuhren wir abermals weiter. Weiter hinein ins Småland – mit der Hoffnung hier fündig zu werden.

Es folgte Campingplatz Nummer vier. Direkt an einer vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße gelegen. Hier wollten wir selbst eine Nacht nicht bleiben. Irgendwo musste es doch ein schönes Fleckchen für uns geben. Also fuhren wiederum weiter. Doch die Zeit saß uns inzwischen ganz schön im Nacken. Wer schon mal in Schweden mit dem Auto unterwegs war, wird das nachvollziehen können. Deutsche Entfernungs-Zeit-Rechnungen greifen hier nicht 🙂

Und so folgte Platz Nummer fünf. Auch hier leider absolut keine Option für uns zu bleiben. Eigentlich war das eher ein betonierter Parkplatz als eine Campingmöglichkeit.

Also stiegen wir wieder ins Auto und fuhren weiter. Nach wie vor auf der Suche nach einer Bleibe. Inzwischen hatten wir auch unsere Ansprüche ordentlich heruntergeschraubt. Und so wurden wir dann doch noch fündig. Platz Nummer sechs ist es geworden. Kein Knaller, aber schön gelegen und sauber. Inzwischen war es fast 19 Uhr.

Wir schlugen das Zelt auf und machten uns trotz des miesen Tags noch einen netten Grillabend. Und die Lage am See entschädigte dann doch etwas die Strapazen des Tages.

DSC02118neu

Am nächsten Morgen bauten wir unsere Bleibe wieder ab und zogen weiter. Doch zuvor machten wir noch Halt beim Kosta Outlet. Sozusagen nachträgliches Frustshopping 🙂 Und wir waren dabei äußerst erfolgreich. Wer auf der Suche nach Schnäppchen im Bereich Sportbekleidung, Deko und alles rund um den gedeckten Tisch sowie Küchenutensilien ist, wird mit Sicherheit das ein oder andere Mitbringsel erstehen. Doch neben schönem skandinavischen Geschirr gibt es hier auch noch weitere Attraktionen. Die Möglichkeit selbst Glas zu blasen, ist ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Bei so viel Shopping kann einem schon mal die Puste ausgehen. Zur Stärkung gibt es unterschiedlichste Varianten – Restaurants, Cafes, Imbissbuden. Wir haben uns für eine Pizzeria ein paar hundert Meter abseits (Don Camillo) entschieden. Hier gab es Pizzabuffet mit einer Auswahl an Salaten. Das können wir euch wärmstens empfehlen. Die Pizza sowie die Beilagen waren super lecker und es waren sogar ein paar ausgefallene Kreationen dabei. Habt ihr schon mal Curry-Pizza mit Banane gegessen? Ich gebe zu, es klingt in der Tat ziemlich verrückt, war aber erstaunlich gut.

Wieder gut gelaunt und gesättigt machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten und letzten Station auf unser diesjährigen Schwedenrundreise: dem See Långasjön.

Und so viel kann ich schon mal verraten: eine wirklich traumhaft schöne Gegend

2 Gedanken zu „Schweden-Roadtrip 2017 – Teil 4

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