Weihnachtlicher Gewürzkuchen

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Temperaturen um den Gefrierpunkt, erste vom Himmel herunter tanzende Schneeflocken und überall golden schimmernde Lichter – der Winter und mit ihm die Adventszeit halten Einzug.

Liebt ihr diese Zeit auch so sehr wie ich? Jedes Jahr, wenn der erste Schnee fällt, fühle ich mich wieder wie ein kleines Kind. Unbändige Freude breitet sich in mir aus. Und plötzlich ist alles andere egal – Sorgen und Stress sind vergessen, das einzige was zählt, ist genau dieser Moment. Einfach mal im Alltagstrubel durchatmen und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Einfach mal die Zeit etwas langsamer verstreichen lassen. Die Winterzeit ist die Zeit der Besinnlichkeit. Und das hat durchaus seinen Sinn. Viel zu selten halten wir inne, viel zu selten gönnen wir uns eine Auszeit vom typischen Alltagstrubel. Einfach mal einen Gang zurückschalten und durchatmen. Macht euch eine schöne Tasse Tee oder Kaffee. Nehmt Platz in eurem Lieblingssessel und schaut den Schneeflocken beim Tanzen zu. Beobachtet wie nach und nach alles von weißem Puder bedeckt wird und die Zeit plötzlich still zu stehen scheint.

Nascht ein paar eurer selbst gebackenen Plätzchen. Oder probiert einfach mal mein Rezept für den weihnachtlichen Gewürzkuchen aus. Für mich gehört er fest zur Weihnachtszeit dazu. Die vielen tollen Gewürze verpackt in einem fluffigen Teig. Und das Ganze eingebettet in eine Schicht aus zartschmelzender Schokolade. Einfach himmlisch…

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Für eine Gugelhupfform benötigt ihr:

5 Eier, 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 EL Rum, 2 EL Honig, 150 g Öl, 200 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 3 TL Lebkuchengewürz, 1 TL gemahlene Nelken, 150 g gemahlene Nüsse, 100 g geriebene Schokolade, 175 g Kuvertüre, 1 TL Kokosfett.

Heizt euren Backofen auf 175 Grad vor.

Schlagt die Eiweiße zu Eischnee und lasst dabei langsam den Zucker und den Vanillezucker einrieseln. Rührt weiter bis sich dieser komplett aufgelöst hat. Schlagt danach die Eigelbe mit dem Rum und dem Honig schaumig und gebt das Öl unter Rühren hinzu. Hebt im Anschluss den Eischnee unter die Eigelbmasse. Mischt das Mehl mit Backpulver und Gewürzen und hebt das Ganze unter die Eimasse. Mit den Nüssen und der Schokolade verfahrt ihr genauso.

Fettet eure Form (am besten mit Backspray). Füllt dann den Kuchenteig hinein und backt ihn auf mittlerer Schiene circa 45 Minuten. Testet mit der Stäbchenmethode, ob der Teig bereits komplett durchgebacken ist.

Holt ihn heraus und lasst ihn auf einem Rost auskühlen. Stürzt den Kuchen, wenn er kalt ist, auf den Rost.

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Schmelzt dann die Kuvertüre in einem Wasserbad (gebt nach Belieben etwas Kokosfett hinzu, das verleiht der Schokolade einen tollen Glanz) und verziert den Kuchen damit. Ich habe zusätzlich noch ein paar Streifen mit Punschglasur gemacht. Die Punschglasur kannst du in Österreich fertig zubereitet kaufen. Alternativ kannst du auch einen Guss aus Puderzucker und Rotwein anmischen und deinem Kuchen damit einen Streifenlook verpassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen tollen ersten Advent!

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Schokoladen-Tarte

DSC03800Es hat sich Besuch zum Kaffee angekündigt und ihr habt keine Zeit einen aufwendigen Kuchen zu backen, wollt aber trotzdem etwas richtig Leckeres zaubern? Dann empfehle ich euch meine Schokoladen-Tarte. Sie ist schnell zubereitet und obendrein hat man die Zutaten meist eh immer zuhause. Damit ist sie auch für spontane Gästeankündigungen bestens geeignet. Und mal ehrlich – wer mag keine Schokolade?! 🙂

Auf den erstem Blick mag man vielleicht vermuten, dass sich hinter diesem Rezept ein schnöder Schokoladenkuchen verbirgt, aber der Schmelz dieser Tarte wird euch in Nullkommanichts um den Finger winkeln – glaubt mir.

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Also holt eure schönste Tarteform aus dem Schrank, jetzt geht es los.

Für eine himmlische Schokoladen-Tarte benötigt ihr:

150 g Zartbitterschokolade, 120 g Butter, 6 Eier, 100 g Puderzucker, 60 g Mehl und nach Belieben etwas Puderzucker und/oder Kakao zum Verzieren

Heizt den Backofen auf 190 Grad vor.

Schmelzt die Schokolade langsam bei niedriger Temperatur in einem Wasserbad. In der Zwischenzeit schlagt ihr die Eiweiße mit dem durchgesiebten Puderzucker zu Eischnee. Verquirlt die Eigelbe und zieht sie dann vorsichtig unter den Eischnee. Zieht danach das Mehl unter die Eimasse. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, gebt ihr nach und nach die Butter in kleinen Stückchen zur Schokolade hinzu und rührt solange bis sie sich komplett verflüssigt hat und ihr eine gleichmäßige, glänzende Schokomasse erhaltet. Lasst das Ganze etwas abkühlen, bevor ihr die Schokomasse im Anschluss langsam und nach und nach unter die Eimasse zieht.

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Fettet eure Tarteform und stäubt sie mit etwas Mehl aus, damit sich der Kuchen später besser aus der Form lösen lässt. Füllt den Teig gleichmäßig in die Form und gebt ihn auf der mittleren Schiene in den Backofen. Je nachdem aus welchem Material eure Form ist, benötigt die Tarte nun 14-17 Minuten Backzeit. Macht zur Sicherheit die Stäbchenprobe, ob der Teig komplett durchgebacken ist.

Holt die Form aus dem Ofen und lasst die Tarte auf einem Gitter auskühlen.

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Wenn ihr wollt, könnt ihr sie dann noch nach Belieben verzieren. Ich habe heute mal etwas Kakaopulver mit einer Prise Zimt gemischt und mit einem Haarsieb über die gesamte Tarte gestäubt. Danach habe ich meine selbst zugeschnittene Schablone vorsichtig darauf gelegt und dann nochmal mit etwas Puderzucker bestäubt. Da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Nachbacken und bon appetit!

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Lieblingsorte: Cornwall und seine Strände

Anlässlich dieses derzeitigen ungemütlichen Schmuddelwetters träume ich mich mal schnell in den südenglischen Sommer und präsentiere euch die nächste Episode meiner Lieblingsorte-Reise.

Seitdem ich 2007 das erste Mal in England war, habe ich mein Herz an dieses wunderschöne Land verloren. Ich liebe es, weil es so vielfältig ist – sanfte Hügel knüpfen an schroffe Felsen, das satte Grün der Felder führt in das leuchtende Blau des Meeres, vom pulsierenden London ist man in (relativ) kurzer Zeit auf dem Land. Egal ob beim Bummel durch kleine charmante Ortschaften, beim Erkunden von Burgen und Herrenhäusern, beim Wandeln durch blühende Gartenoasen oder einfach bei einer Tasse dampfenden Tees, hier kann man die Seele baumeln lassen.

Vermutlich ahnt ihr es bereits: Ich habe einige Lieblingsorte auf der Insel 🙂

Speziell Cornwall ist einfach ein wunderbares Fleckchen Erde und hat einiges zu bieten. So zum Beispiel auch traumhaft schöne Strände. Heute möchte ich euch drei meiner Lieblinge vorstellen.

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Watergate Beach

Einer davon ist euch bereits mehrfach begegnet – ihr seht ihn jedes Mal, wenn ihr meinem Blog einen Besuch abstattet. Mein Headerbild wurde am Watergate Beach aufgenommen. Hier tummeln sich immer viele Leute. Dennoch geht alles ganz entspannt zu. Die Surfer warten auf die besten Wellen. Die Kinder tollen über die riesige fast 3 Meilen (!) lange Sandfläche. Und Pärchen schlendern in aller Ruhe barfuß über den Strand. Lassen sich immer wieder das herannahende Wasser über die Füße spülen.

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Blick auf Watergate Beach

Schon bei der Fahrt zum Watergate Beach bekommt man wundervolle Ausblicke auf ihn geboten, sodass das Herz bereits kleine Freudensprünge vollführt bevor man überhaupt richtig angekommen ist. Für die Liebhaber von Promiköchen wartet hier dann noch ein besonderes Schmankerl 🙂 Das Fifteen von Jamie Oliver thront über dem Strand und bietet zum Gaumenschmaus auch noch den wundervollen Ausblick auf diese Kulisse. Doch auch andere Cafès und Restaurants laden zum Verweilen ein.

 

Mein zweiter Lieblingsstrand ist der Perranporth Beach. Hier haben wir mal einige Tage auf einem Campingplatz verbracht, der auf dem Hügel oberhalb des Strandes liegt (Tollgate Farm Caravan & Camping Park). Ganz in der Nähe gibt es auch noch einen ziemlich ziemlich großen Campingplatz, um den wir allerdings einen großen Bogen gemacht haben. Von beiden Standorten aus kann man einen schönen Spaziergang (vorbei oder vielmehr über einen Golfplatz) machen und gelangt in ca. 20 – 30 Minuten zum Strand. Also Vorsicht bei tieffliegenden Golfbällen 🙂 Der Weg kreuzt allerdings nur in einem Abschnitt das Gelände, sodass man ihn schnell hinter sich lassen kann. Speziell am Abend liebe ich den Perranporth Beach. Denn dort gibt es (wenn man der eigenen Aussage Glauben schenken darf) die einzige Bar im Königreich (The Watering Hole), die sich direkt auf einem Strand befindet. Auf diese Weise kann man sich ein schönes Plätzchen suchen und mit einem Glas Cider in der Hand dabei zu sehen, wie die Sonne am Horizont langsam aber sicher mit dem Meer verschmilzt. Haaaach… einfach so wunderschön…

Mein dritter Favorit befindet sich ganz in der Nähe von Land’s End, ist aber nicht ganz so hoch frequentiert. Er liegt direkt unterhalb des Minack Theatre, dessen Besuch oder zumindest Besichtigung sich in jedem Fall lohnt. Eine solche Kulisse für eine Theaterbühne ist einfach was ganz Besonderes und die Geschichte der Frau dahinter ist super spannend und beeindruckend.

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Porthcurno Beach

Direkt vom Minack Theatre aus führt dann ein kleiner, schmaler Pfad runter zum Porthcurno Beach. Es ist lediglich ein kleiner Strandabschnitt, der von den steilen, schroffen Küsten eingefasst wird. Aber genau das macht ihn aus. Man hat fast das Gefühl, als wäre der Strand nur für einen persönlich da. Ja so, als ob die Zeit stehen bliebe, solange man sich nur an diesem Ort aufhält. Eine Art Mikrokosmos. Zumindest, wenn man etwas außerhalb der Saison kommt, so wie wir 🙂 Im September war es ein einfach bezaubernder, ruhiger Ort ohne Menschenseele. Zur High Season wird das aber sicherlich etwas anders sein.

 

Habt ihr auch einen Lieblingsstrand in Cornwall? Was sind eure absoluten Highlights?

Supersaftiger Kürbis-Nuss-Kuchen mit Orangen-Frosting

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Egal ob als Stärkung nach einem schönen Herbstspaziergang oder um Leib und Seele an tristen, nassen und einfach ungemütlichen Tagen etwas Gutes zu tun: Ein schönes Stück Kuchen und dazu eine Tasse Kaffee oder Tee bewirken doch immer wahre Wunder. Und warum in diesen Tagen nicht auf die klassischen Herbstzutaten schlechthin zurückgreifen und daraus einen supersaftigen und fluffigen Kuchen zaubern? Bei mir steht heute alles im Zeichen von Kürbis und Nuss. Es gibt so viele tolle Varianten diese beiden Zutaten zu kombinieren. Eine davon habe ich für euch vorbereitet. Einen ganz leicht zubereiteten Rührkuchen mit Haselnüssen und Hokkaido und einem Hauch Orange.

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Für einen Kuchen mit Durchmesser von 26 cm benötigt ihr:

7 Eigelbe, 300 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Prise Zimt, 1 Prise gemahlene Nelken, 2 EL Nusslikör, 200 g geriebenen Hokkaidokürbis, 240 g gemahlene Haselnüsse, 50 g Paniermehl, 50 g Mehl, 1 TL Backpulver, 5 Eiweiße

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Schlagt die Eigelbe mit 200 g Zucker, Salz, Zimt, Nelken und dem Likör schaumig. Gebt dann den geriebenen Kürbis, die Nüsse, das Paniermehl und das Mehl gemeinsam mit dem Backpulver hinzu und rührt alles unter. Die Eiweiße mit 100 g Zucker steifschlagen und unter den restlichen Teig heben.

Eine Springform mit Butter fetten und Paniermehl ausstäuben. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene backen und gegen Ende mit der Stäbchenprobe schauen, ob er bereits durchgebacken ist. Die Form auf einen Rost stellen und den Kuchen auskühlen lassen, bevor ihr ihn aus der Form löst.

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Für das Frosting benötigt ihr:

200 g Creme fraiche, 1 EL frisch gepressten Orangensaft, 1 TL Zucker

Die Zutaten miteinander verrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

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TIPP: Am besten schmeckt der Kuchen, wenn ihr ihn bereits einen Tag, bevor ihn essen möchtet, zubereitet. Denn dann kann er richtig gut durchziehen.

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Lasst es euch schmecken! Bon Appetit!

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Von buntem Laub und wärmenden Sonnenstrahlen

DSC03309Vor Kurzem hatte ich noch darüber geschrieben, dass der Herbst schon laut an unsere Türen klopft. Hatte gehuldigt, was ich so sehr an ihm liebe. Und schwupps… ist er in vollem Gange.

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Die tief stehende Sonne taucht in diesen Tagen alles in diese ganz besonderen warmen, leuchtenden Goldtöne. Dazu dieser strahlendblaue Himmel. Es ist einfach ein Traum…

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Dieses Wetter lädt zu Spaziergängen durch das knirschende Laub ein, das durch die Lüfte tanzt und irgendwann zu Boden fällt, bevor es wieder erneut vom Wind erfasst und weiter gewirbelt wird.

Wenn dann zuhause noch ein leckeres Stück frisch gebackenen Kuchens und eine Tasse Kaffee auf einen warten, kann das Leben eigentlich gar nicht schöner sein.

Deshalb möchte ich heute auch gar nicht mehr Worte verlieren, sondern einfach die Herbstimpressionen aus diesen Tagen für sich sprechen lassen.

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Genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen!

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Schweden-Roadtrip 2017 – Teil 5

Gemeinsam mit euch reise ich gedanklich jetzt noch einmal zurück zu unserem diesjährigen Schwedenurlaub.

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Die letzte Station, an der wir unser Zelt aufgeschlagen haben, war der Campingplatz Långasjönäs – gelegen am gleichnamigen Naturschutzreservat. Dieses wunderschöne Gebiet befindet sich in der Provinz Blekinge unweit der Stadt Karlshamn.

Es ist ein wahres und vor allem weitläufiges Natur-Paradies, das man auf ganz vielfältige Art und Weise erkunden kann. Beispielsweise zu Fuß. Denn am Campingplatz beginnen einige Strecken, die direkt am See entlangführen oder aber den Wald durchqueren. Bei schönem Wetter – das wir zum Glück hatten – lohnt sich zudem eine Abkühlung im See. Einfach traumhaft, hier seine Runden zu ziehen, dabei den Ausblick zu genießen und anschließend einfach so in der Sonne zu liegen, sich wärmen zu lassen und nichts zu tun. Hach… da wird meine Sehnsucht gerade wieder ganz groß.

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Man kann das Gebiet aber auch ideal mit dem Kanu erkunden. Los gehts mit gemietetem Boot direkt am Campingplatz. Für Angler lohnt es sich in jedem Fall die Angel griffbereit zu haben. Denn der See ist ein ausgezeichnetes Gebiet, um die Rute auszuwerfen.

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Angeln ist auch ein gutes Schlagwort für ein nahegelegenes Ausflugsziel, das sich ebenso für Nicht-Angler lohnt: Mörrum. Sozusagen das Mekka für Lachsangler 🙂 mit einer langen, traditionsreichen Geschichte, die vor Ort auch erlebbar gemacht wird. Neben einem Shop, einer Ausstellung und einem Restaurant, berichten viele Tafeln an unterschiedlichen Stellen, darüber wie die den Fluss hochziehenden Lachse in vergangenen Tagen aber auch heute diese Gegend nachhaltig geprägt haben und es immer noch tun. Entlang der beiden Ufer kann man zudem einen schönen Spaziergang machen. Doch auch schon allein der Besuch des Wasserfalls ist lohnenswert. Zu sehen, wie das Wasser in atemberaubender Geschwindigkeit und Menge die Felsen herabrauscht und zu wissen, dass die Lachse jedes Jahr diesen Weg einschlagen und solche Hindernisse überwinden, ist wahnsinnig beeindruckend.

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Der nächste Ausflug, von dem ich euch berichten möchte, liegt nicht ganz im klassischen „Einzugsgebiet“. Aber es ist ein Ort, den wir in jedem Schwedenurlaub aufsuchen. Für uns ist das einfach Pflichtprogramm. Ein Tag Åhus gehört einfach dazu. Zum einen weil das Städtchen einfach schön ist, zum anderen weil wir als große Eisliebhaber dort unseren Garten Eden gefunden haben – das Glassbåten. Ein kleines Boot, das das leckerste Eis überhaupt anbietet. Okay okay… und zudem sind es auch sicherlich die größten, prall gefülltesten Eistüten, die wir in unserem Leben je geschleckt haben 🙂 Und genau deshalb kommen wir immer und immer wieder 🙂

Ein weiterer Ausflug, den wir unternommen haben, führte uns zum Fabriksverkauf  der Ronneby bruk. Hier gibt es alles Erdenkliche aus Guss. Wie ich bereits im vorangegangenen Teil unseres Reiseberichts erzählt habe, sind wir was Küchenuntentensilien und alles rund um den gedeckten Tisch betrifft, etwas (sagen wir) leidenschaftlich 🙂 Wir lieben einfach schöne Dinge zum Zubereiten und Servieren von Speisen. Denn so macht das Kochen und Gastgeben noch mehr Spaß als es das eh schon tut. Sollten noch mehrere Schwedenurlaube folgen, könnte es uns allerdings unter Umständen passieren, dass wir unseren Kleiderschrank zugunsten von Töpfen und sonstigen Kochgadgets räumen müssen 😀

DSC03061Tja, und so endete unser diesjähriger Schwedenurlaub mit allem was dazu gehört: ganz viel wunderschöner Natur, Ruhe, Entspannung und natürlich Genuss.DSC02268neu

 

 

Birnen-Fenchel-Törtchen mit karamellisierten Rosmarin-Walnüssen

DSC02634Momentan zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite: angenehme Temperaturen, viele Sonnenstrahlen und kunterbunt-leuchtendes Laub.

Doch abends ist es inzwischen schon recht früh dunkel und drinnen in den eigenen vier Wänden wird es zunehmend kühl, sodass die Seele etwas braucht, was sie streichelt und wärmt.

Einen solch kleinen, aber feinen Seelenstreichler habe ich heute für euch im Gepäck: Birnen-Fenchel-Törtchen mit karamellisierten Rosmarin-Walnüssen. Also ganz viele Zutaten, die der Herbst uns momentan beschert.

Für 12 Törtchen benötigt ihr:

150 g Mehl, 75 g kalte Butter, 1/2 TL Salz, 1 Ei, 1 EL Wasser, 1 kleine Fenchelknolle (oder alternativ eine halbe), 1 EL Olivenöl, Salz, 1 Birne, 1 Ei, 125 g Creme fraiche, 1/2 EL Speisestärke, 75 g Gorgonzola, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, 1 Zweig Rosmarin, 40 g Zucker, 50 g Walnusskerne

Knetet aus dem Mehl, der Butter, dem Salz, dem Ei und dem Wasser einen Mürbeteig. Wickelt die fertige Kugel in Frischhaltefolie und legt sie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um die Füllung.

Halbiert den Fenchel, entfernt den Strunk und schneidet ihn dann in feine Streifen. Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und gebt den Fenchel hinein. Dünstet ihn dann ca. 5 Minuten bis er eine schöne goldene Farbe bekommt. Würzt ihn mit etwas Salz und Pfeffer.

Schält die Birne, viertelt sie und entfernt das Kerngehäuse. Schneidet sie dann in feine Streifen. Gebt sie zu dem Fenchel.

Verquierlt anschließend das Ei mit der Creme fraiche und dem Gorgonzola.

Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor und holt den Teig aus dem Kühlschrank.

Fettet eure Muffinförmchen und stäubt sie mit Mehl aus oder gebt kleine Papierförmchen in die Backformen. Teilt den Teig in gleichgroße 12 Portionen. Formt dann mit den Händen kleine Kugeln daraus und drückt sie anschließend platt. Gebt die Teigböden in die Formen und drückt sie hinein, sodass sie die Form komplett ausfüllen. Es sollte kein Teig über die Form hinausragen.

Verteilt nun die Fenchel-Birnen-Masse gleichmäßig in die Teigmulden und gebt die Ei-Käse-Masse darüber.

Backt die Törtchen nun ca. 10 Minuten bis sie schön goldbraun geworden sind.

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In der Zwischenzeit gebt ihr den Zucker in eine Pfanne und lasst ihn langsam karamellisieren. Zupft die Nadeln des Rosmarins ab und gebt sie gemeinsam mit den grob gehackten Walnüssen in das Karamell. Verrührt die Zutaten, sodass alle Nüsse gleichmßig mit dem Rosmarin-Karamell überzogen sind.

Holt die Törtchen aus dem Ofen und verziert sie mit den Walnüssen.

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Sie schmecken sowohl warm als auch kalt hervorragend. Ich mag sie aber am liebsten, wenn sie lauwarm sind.

Ich verspreche euch, der betörende Duft und auch der Anblick dieser kleinen Kerlchen werden euch einfach umhauen 🙂

Bon appetit!

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Herbstliebe

Habt ihr auch das Gefühl, dass der Sommer nur so an uns vorbei geflogen ist? Wo ist bloß die ganze Zeit geblieben? Jetzt klopft der Herbst bereits laut an unsere Türen.

Aber wisst ihr was? Ich liebe diese ersten Tage, in denen sich der Herbst ankündigt, sehr. Wenn morgens, sobald man die Fenster öffnet, diese wunderbar kühle, frische Luft hineinströmt und einen wach küsst. Ich finde ja auch, dass man den Herbst riechen kann. Jedes Jahr warte ich aufs Neue auf diesen einen Tag, wenn es morgens nach Herbst riecht. Dann schließe ich meist die Augen und atme ganz bewusst und tief diesen tollen Duft ein. Kennt ihr ihn auch? Ich habe noch nie versucht ihn in Worte zu fassen, aber ich denke für mich riecht er nach Kühle, aber trotzdem nach Sonne. Nach Tau und Stille. Aber auch nach quierligem Marktgeschehen.

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Vielleicht ahnt ihr es bereits. Ich bin ein richtiges Herbstkind. Möglicherweise liegt das daran, dass ich im Herbst geboren bin. Wer weiß… Viele meiner Bekannten und Freunde sind sehr melancholisch und traurig, wenn der Sommer sein Gehen ankündigt. Sie mögen den Herbst nicht. Aber mal ehrlich – wie kann man den Herbst nicht mögen? So viele bunte Farben. So viele kulinarischen Genüsse. Für mich bringt der Herbst eine ganz besondere Stimmung mit sich. Alles wird etwas ruhiger und gelassener. Und gemütlicher.

 

Für mich ist Herbst, wenn…

  • die Sonne in ihren betörendsten Goldtönen durch das bunte Herbstlaub blitzt.
  • es wieder Spaß macht, sich in der Bettdecke einzukuscheln.
  • man sich so richtig auf eine Tasse dampfenden Tees freut, die man fest mit den Händen umklammert, um die gesamte Wärme aufzusaugen.
  • ich überall bunte Kürbisse platzieren kann.
  • man langsam wieder die Holzvorräte aufstocken muss.
  • es in der Küche wieder etwas deftiger und gehaltvoller zugehen kann.
  • meine Herbstpflanzen ihr schönstes Gesicht zeigen.
  • der Nebel morgens so mystisch über die Felder wabert.
  • die Schokolade wieder besser schmeckt, weil ihre Temperatur nicht mehr kurz vorm Davonfließen ist.
  • der Gedanke an einen Sauna-Abend dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
  • es sich wieder gut anfühlt, sich in lange Klamotten zu hüllen und die Vorfreude auf die gefütterten Winterstiefel und den Lieblingskuschelpulli steigt.

 

Und natürlich auch, wenn man sich die ersten Gedanken über die Weihnachtszeit und den Winterurlaub macht 🙂

Auf was freut ihr euch am meisten, wenn es Herbst wird?

 

 

Topfenknödel mit hausgemachtem Zwetschgenröster

DSC03095Wenn es wieder etwas kühler wird, die Lust auf erfrischende Wassermelone oder Iced Coffee nachlässt und der Herbst bereits an die Tür klopft, erwacht in mir die Vorfreude auf die bunte, vielfältige Welt der Mehlspeisen.

Gerade im Spätsommer, wenn die Ernte von Äpfeln, Birnen und Zwetschgen ansteht und man die süßen Speisen mit frischem Obst verfeinern kann, versetzt mich allein der Gedanke daran in Hochstimmung.

Und nun war es endlich soweit: Ich habe den offziellen Saisonstart mit super zarten, fluffigen Topfenknödeln und hausgemachtem Zwetschgenröster gefeiert.

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Für 6 Personen als Nachtisch gereicht, benötigt ihr folgende Zutaten für die Knödel:

70 g Butter, 1 Prise Salz, 2 EL Puderzucker, geriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone, 500 g Schichtkäse, 2 Eier, 1 Eigelb,  170 g Mehl, plus etwas Mehl zum Formen; sowie für die Brösel: 150 g Butter, 150 g Semmelbrösel, etwas Puderzucker

Rührt die zimmerwarme Butter mit der Prise Salz, dem Puderzucker und der Zitronenschale schaumig. Gebt dann die Eier dazu und rührt diese unter. Fügt anschließend das Mehl und den Schichtkäse hinzu und verrührt das Ganze zu einer gleichmäßigen Masse. Stellt diese anschließend für ca. 1 Stunde kühl.

In der Zwischenzeit bereitet ihr dann den Zwetschgenröster zu – für eine große Portion benötigt ihr:

1 kg Zwetschgen, 200 g Zucker, 2 cl Wasser, 5 ganze Nelken und eine Zimtstange

Gebt das Wasser gemeinsam mit dem Zucker und den Gewürzen in einen großen Topf. Kocht das Ganze unter Rühren auf bis sich der Zucker gelöst hat. Dreht die Hitze etwas herunter und gebt die gewaschenen, entkernten und längs geviertelten Zwetschgen in den Sud und lasst sie langsam vor sich hin köcheln. Rührt ab und zu mal um. Je nach Hitze der Platte und Reifegrad der Zwetschgen kann das Kochen länger oder kürzer dauern. Das Obst sollte schön weich sein, aber noch nicht komplett auseinanderfallen. Durch den Fruchtsaft und den Zucker sollte eine schöne sirupartige Flüssigkeit entstanden sein.

Ihr werdet für die Topfenknödel nur ca. 1/3 des Rösters benötigen. Den Rest könnt ihr entweder heiß in saubere Schraubgläser füllen oder in Dosen verstaut einfrieren. So habt ihr auch den ganzen Winter hindurch super leckeren Röster und könnt immer ganz spontan darauf zugreifen.

Jetzt geht es mit den Knödeln weiter.

Bereitet einen kleinen Teller oder eine kleine Schale mit etwas Mehl vor. Holt die Schüssel mit der Topfenmasse aus dem Kühlschrank und legt euch zwei Löffel zurecht. Stecht damit kleine Teile der Masse ab und lasst sie vorsichtig in das Mehl plumpsen. Formt dann mit den Händen kleine Knödel. Sie sollten etwa einen Durchmesser von 3-4 cm haben. Verfahrt so bis der Teig aufgebraucht ist. Stellt einen großen Topf mit Salzwasser auf und wartet bis es sachte siedet. Gebt dann – am besten mit Hilfe eines Schöpflöffels – einzeln die kleinen Kugel in das Wasser. Sie benötigen nun etwa 12 Minuten bis sie gar sind. Achtet darauf, dass das Wasser nicht zu stark kocht, denn sonst könnten die kleinen Knödel auseinanderfallen und zerkochen.

In der Zwischenzeit gebt ihr die Butter in eine Pfanne und lasst sie schmelzen. Fügt dann die Semmelbrösel hinzu und verrührt das Ganze zu einer leicht pappigen Masse. Sobald die Knödel fertig sind, holt ihr sie nacheinander aus dem Wasser und wendet sie vorsichtig in den Bröseln bis sie damit vollständig bedeckt sind.

Richtet die Knödel dann mit dem Zwetschgenröster und etwas Puderzucker an. Am besten schmecken sie, solange sie noch lauwarm sind.

Bon appetit!

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Schweden-Roadtrip 2017 – Teil 4

Wie ich euch am Ende des letzten Teils angekündigt habe, verlief der vierte Abschnitt nicht ganz so wie geplant. Vom Tiveden aus machten wir uns auf in Richtung Süden. Im Blick hatten wir die Region rund um den Åsnen See im Småland.

DSC02108neuNach über vier Stunden Fahrtzeit kamen wir am Campingplatz an, den wir ausgeguckt hatten. Prinzipiell war er nicht schlecht, riss uns aber auch nicht vom Hocker. Der entscheidende Punkt, warum wir uns letztendlich entschlossen weiterzufahren, war der starke Wind. Da hätten wir unser Zelt niemals aufgestellt bekommen.

Also griff ich zu unserem Campingführer. Zwei weitere Plätze in der Nähe steuerten wir an. Deren Anblick enttäuschte uns allerdings noch mehr. Und so fuhren wir abermals weiter. Weiter hinein ins Småland – mit der Hoffnung hier fündig zu werden.

Es folgte Campingplatz Nummer vier. Direkt an einer vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße gelegen. Hier wollten wir selbst eine Nacht nicht bleiben. Irgendwo musste es doch ein schönes Fleckchen für uns geben. Also fuhren wiederum weiter. Doch die Zeit saß uns inzwischen ganz schön im Nacken. Wer schon mal in Schweden mit dem Auto unterwegs war, wird das nachvollziehen können. Deutsche Entfernungs-Zeit-Rechnungen greifen hier nicht 🙂

Und so folgte Platz Nummer fünf. Auch hier leider absolut keine Option für uns zu bleiben. Eigentlich war das eher ein betonierter Parkplatz als eine Campingmöglichkeit.

Also stiegen wir wieder ins Auto und fuhren weiter. Nach wie vor auf der Suche nach einer Bleibe. Inzwischen hatten wir auch unsere Ansprüche ordentlich heruntergeschraubt. Und so wurden wir dann doch noch fündig. Platz Nummer sechs ist es geworden. Kein Knaller, aber schön gelegen und sauber. Inzwischen war es fast 19 Uhr.

Wir schlugen das Zelt auf und machten uns trotz des miesen Tags noch einen netten Grillabend. Und die Lage am See entschädigte dann doch etwas die Strapazen des Tages.

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Am nächsten Morgen bauten wir unsere Bleibe wieder ab und zogen weiter. Doch zuvor machten wir noch Halt beim Kosta Outlet. Sozusagen nachträgliches Frustshopping 🙂 Und wir waren dabei äußerst erfolgreich. Wer auf der Suche nach Schnäppchen im Bereich Sportbekleidung, Deko und alles rund um den gedeckten Tisch sowie Küchenutensilien ist, wird mit Sicherheit das ein oder andere Mitbringsel erstehen. Doch neben schönem skandinavischen Geschirr gibt es hier auch noch weitere Attraktionen. Die Möglichkeit selbst Glas zu blasen, ist ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Bei so viel Shopping kann einem schon mal die Puste ausgehen. Zur Stärkung gibt es unterschiedlichste Varianten – Restaurants, Cafes, Imbissbuden. Wir haben uns für eine Pizzeria ein paar hundert Meter abseits (Don Camillo) entschieden. Hier gab es Pizzabuffet mit einer Auswahl an Salaten. Das können wir euch wärmstens empfehlen. Die Pizza sowie die Beilagen waren super lecker und es waren sogar ein paar ausgefallene Kreationen dabei. Habt ihr schon mal Curry-Pizza mit Banane gegessen? Ich gebe zu, es klingt in der Tat ziemlich verrückt, war aber erstaunlich gut.

Wieder gut gelaunt und gesättigt machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten und letzten Station auf unser diesjährigen Schwedenrundreise: dem See Långasjön.

Und so viel kann ich schon mal verraten: eine wirklich traumhaft schöne Gegend