Bananenbrot mit Walnüssen

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Sommer & Sonne. Kaffee & Kuchen. Freunde & fröhlich sein.

Mein vergangenes Wochenende war von Anfang bis Ende wunderbar. Begonnen hat es damit, dass ich ganz früh Feierabend gemacht habe. Denn es hatte sich besonderer Besuch angekündigt. Ein guter Freund war zu Gast im schönen Hessen und wir haben es endlich nach sage und schreibe 2,5 Jahren geschafft, einen Termin zu finden, an dem wir beide im Land sind. Ich gebe zu, es hört sich etwas merkwürdig an. Aber besagter Freund lebt im schönen Wien und tatsächlich war es in den letzten Jahren so, dass ich immer in Österreich war, wenn er hier in Deutschland war. So als ob wir uns abgesprochen hätten 🙂

Wenn so besonderer Besuch kommt, muss es natürlich auch etwas besonders Leckeres zum Kaffee geben. Er hatte sich etwas mit Bananen und Zimt gewünscht. Was liegt da näher als ein Bananenbrot zu backen?!

Damit habe ich auf jeden Fall mitten ins Schwarze getroffen. Denn während wir so beisammen saßen, über alte Zeiten plauderten und über das Leben philosophierten, haben wir fast den ganzen Kuchen zu zweit verputzt 🙂

Für das gute Stück habe ich mich an Jamie Olivers Bananen-Kokos-Kuchen orientiert, ihn aber etwas abgewandelt.

Für eine Kastenform benötigt ihr:

125g weiche Butter, 240g braunen Zucker, 2 Eier, 2 reife Bananen, 125ml Milch, 175g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1/2 TL Zimt und 75g gehackte Walnüsse

Schlagt die Butter mit dem Zucker schaumig. Rührt danach die beiden Eier einzeln unter bis sich eine gleichmäßige Maße ergibt. Schält die Bananen und zerdrückt sie mit der Gabel. Gebt sie und die Milch zum Buttergemisch hinzu und verrührt alles miteinander. Fügt dann Mehl, Backpulver, Salz und Zimt hinzu. Hackt die Walnüsse und hebt sie unter den Teig.

Fettet die Kastenform mit Butter und stäubt sie mit Mehl aus, damit sich der Kuchen nachher leicht aus der Form lösen lässt. Füllt den Teig in die Form und bestreut ihn mit etwas braunem Zucker. So bildet sich eine schöne Knusperschicht 🙂

Backt den Kuchen im vorgeheizten Ofen auf 150 Grad ca. 1 Stunde. Prüft mit dem Stäbchentest, ob der Kuchen durchgebacken ist. Falls noch Teig am Stäbchen hängt, lasst den Kuchen noch einen Moment länger im Ofen.

Holt den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn am besten auf einem Gitter etwas auskühlen, bevor ihr ihn aus der Form löst.

Bon appetit!

 

 

*** Das Rezept ist angelehnt an jenes für den Bananen-Kokos-Kuchen von Jamie Oliver ***

Fluffige Apfel-Muffins

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Heute ist ein ganz besonderer Tag – denn heute weihe ich euch in das Geheimnis meiner absoluten Lieblingsmuffins ein. Weich, fluffig, saftig und unbeschreiblich lecker sind die kleinen Kerlchen. Sie schmecken für mich nach Kindheit, nach trüben, verregneten Sonntagen und sind die absoluten Kummer-Killer.

Für 12 dieser traumhaften Muffins braucht ihr:

100g Rosinen, einen Schluck Milch oder Rum, 125g weiche Butter, 125g Zucker, 1 Prise Salz, 3 Eier, 250g Mehl, 2 TL Backpulver, 5 EL Milch, 2 TL Zimt , 2-3 Äpfel, etwas neutrales Öl.

Weicht die Rosinen mindestens eine Stunde in Rum oder Milch ein. Füllt die Rosinen dafür in ein kleines Gefäß und übergießt sie mit der Flüssigkeit eurer Wahl. Wenn ich das Rumaroma ohne den (manchmal etwas bissigen) Alkoholgeschmack haben möchte oder Kinder mit von der Partie sind, nehme ich Milch und füge ein paar Tropfen Rumaroma hinzu. Falls ihr keine Rosinen mögt, könnt ihr sie aber auch einfach weglassen.

Schlagt, während die Rosinen einweichen, die Butter mit Zucker und der Prise Salz schaumig. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und rührt sie unter. Im Anschluss gebt ihr Mehl und Backpulver hinzu und hebt alles unter den Teig.

Gebt dann die abgetropften Rosinen sowie etwa 5 EL (von der Rosinen-) Flüssigkeit hinzu. Falls davon zu wenig da ist, füllt sie entsprechend auf. Schält die Äpfel, teilt sie in Achtel und schneidet feine Würfel. Gebt sie zum Teig und hebt sie unter.

Der Teig sollte nun schön glänzen. Falls er zu fest ist, einfach noch ein bisschen Flüssigkeit hinzufügen.

Bereitet nun eure Muffinförmchen vor und fettet sie mit etwas neutralem Öl (nur für den Fall, dass ihr keine Papierförmchen verwendet!). Füllt dann den Teig gleichmäßig hinein.

Schiebt das Blech auf die mittlere Schiene und backt die Muffins im 180 Grad vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten.

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Für die Schoko-Variante könnt ihr auch noch 20g Kakao hinzugeben. Dann benötigt ihr allerdings die doppelte Menge Milch.

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Egal ob hell oder dunkel – ich mag sie am liebsten, wenn sie noch leicht lauwarm sind 🙂

Bon appetit!

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Haselnussrührkuchen mit Schokoladentopping

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Nüsse sind was Feines. Vor allem in Kombination mit Schokolade. Wenn beide Zutaten gemeinsam in einen Kuchen kommen, ist der Genuss vorprogrammiert. Erst recht, wenn es ein solch tolles Blitz-Rezept ist wie das, was ich euch heute vorstellen möchte. Der Clou daran ist, dass ihr einfach alle Zutaten auf einmal in eine Schüssel gebt und das Ganze zu einem Teig verrührt. Fertig!

Ihr denkt, das kann doch nicht gut gehen, geschweige denn schmecken?! Probiert es einfach aus. Ihr werdet es lieben! Das kann ich euch versprechen. Das ist einer dieser Kuchen, der einfach immer gelingt und superduper saftig und fluffig ist.

Kommen wir gleich zur Sache… 🙂

Für einen Rührkuchen (Springform mit Rohrboden oder Kastenform) benötigt ihr folgende Zutaten:

250g Puderzucker, 200ml neutrales Öl, 4 Eier, 100g Speisestärke, 100g Mehl, 50g gemahlene Haselnüsse, 1 Päckchen Backpulver, 200 ml Cremelikör (bspw. Baileys)

Backofen auf 170 Grad vorheizen. In der Zwischenzeit alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem gleichmäßigen Teig verrühren. Eine Form deiner Wahl mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben, damit der Kuchen sich später leicht aus der Form lösen lässt.

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Den Teig in die Form füllen und den Kuchen auf der mittleren Schiene in ca. 45 Minuten gar backen. Mit der Stäbchenprobe kontrollieren, ob der Kuchen durchgebacken ist. Kuchen herausnehmen und auf einem Rost auskühlen lassen. Aus der Form lösen.

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Für das Topping benötigt ihr:

150g Schokolade, 30g Butter, etwas gehackte Haselnüsse (nach Belieben)

Gebt die Schokolade gemeinsam mit der Butter in eine kleine Schüssel (am besten aus Edelstahl) und erwärmt die Zutaten langsam über einem Wasserbad. Rührt die Masse regelmäßig durch bis sich eine gleichmäßige Schokoladenmaße gebildet hat. Verteilt die Schokolade im Anschluss gleichmäßig auf dem Kuchen. Bestreut ihn direkt im Anschluss mit den gehackten Haselnüssen.

Jetzt ist noch ein bisschen Geduld gefragt. Lasst die Schokolade etwas aushärten, bevor ihr ihn anschneidet.

Bon appetit!

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Gebratener Spargel mit Kirschtomaten und Parmesan

Bei Spargel scheiden sich ja meist die Geister. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Ich gehöre definitiv zur ersten Gruppe. Jedes Jahr fiebere ich dem Anstich entgegen.

Vor allem auch, weil er so vielfältig einsetzbar ist: ob als Gemüse, Salat oder Suppe – ganz klassisch und gehaltvoll mit Sauce Hollandaise oder aber leicht und erfrischend wie der Frühling selbst.

Heute zeige ich euch ein Rezept, das beweist, dass Spargel nicht immer nur gekocht werden muss. Wenn es schnell gehen und trotzdem lecker sein soll, werfe ich Spargel immer in die Pfanne. Den gebratenen Spargel mit Kirschtomaten und Parmesan könnt ihr entweder als Hauptgericht ganz low carb (wie hier beschrieben) genießen, eine Beilage wie Wildreis oder ein schönes Steak dazu reichen.

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Ihr braucht für 2 Portionen:

250g grünen Spargel, 100g Kirschtomaten, 50g frisch geraspelten Parmesan, 2 EL Olivenöl, abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone, Salz und Pfeffer

Schält das untere Drittel des Grünspargels. Die restlichen 2/3 Drittel der Haut sind in der Regel so zart, dass ihr sie nicht schälen müsst. Überprüft, ob die Spargelenden trocken und ggf. etwas hart sind. Falls dem so ist, schneidet die Enden (ca. 1cm) ab. Schneidet dann die Spargelstangen in drei etwa gleiche große Teile (so passen sie besser in die Pfanne).

Gebt das Olivenöl in eine große Pfanne und lasst es langsam warm werden. Sobald das Öl heiß genug ist, gebt ihr die Spargelstücke hinzu. Wendet sie in regelmäßigen Abständen, sodass sie schöne goldbraune Stellen erhalten. Würzt sie mit Salz, Pfeffer und der Zitronenschale. Je nach Dicke benötigt der Spargel ca. 5-7min bis er gar ist. Überprüft das, indem ihr den Gabel-Pieks-Test macht. Sobald der Spargel schön zart ist, gebt ihr die Kirschtomaten (je nach Größe ganz oder halbiert/geviertelt) hinzu und schwenkt sie kurz mit an.

Richtet die Spargelpfanne vor dem Servieren mit den Parmesanraspeln an und lasst es euch schmecken 🙂

Bon appetit!

Die zimtigsten Zimtschnecken

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Inspiriert von meinem letzten Beitrag über meine Schweden-Sehnsucht habe ich an diesen derzeit verregneten Tagen meinen Backofen angeworfen und Zimtschnecken gebacken – in diesem Fall genauer gesagt Zimtknoten. Wobei es ja genau das Gleiche ist, nur eben dass sie anders gewickelt werden.

Schon die Zubereitung dieser kleinen fluffigen Teile bedeutet pure Entspannung.

Spätestens dann, wenn sie im Backofen langsam aufgehen, nach und nach eine immer goldenere Farbe annehmen und diesen betörenden Zimtduft in alle entlegensten Winkel der Räume tragen.

Mit einem frisch gebackenen, noch warmem Zimtknoten in der einen und einer Tasse Kaffee in der anderen Hand lässt sich das Wetter auf dem Sofa eingekuschelt doch am allerbesten überstehen. Und wenn man sich dann noch die Zeit nimmt, den fallenden Regentropfen zuzusehen, dann kann man diesem herbstlichen Wetter im Mai auch noch ein paar schöne Seiten abgewinnen.

Also los geht`s…

Für ca. 16 Zimtschnecken benötigt ihr:

500g Mehl, 1/2 Würfel frische Hefe, 220ml lauwarme Milch, 80g weiche Butter, 70g Zucker, 1 Prise Salz

Die Milch vorsichtig erwärmen und aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird. Sie darf nur lauwarm sein. Die Hefe in der Milch unter Rühren auflösen. Anschließend das Mehl mit der Butter, dem Zucker, der Prise Salz und der Milchmischung zu einem zarten Teig verkneten. Gebt die fertige Teigkugel am besten in eine Plastikschüssel, deckt sie mit einem Geschirrtuch ab und lasst den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung zubereiten.

Dafür braucht ihr: 160 g Butter, 120 g Zucker, 3 EL Zimt und das Mark einer Vanilleschote (alternativ könnt ihr auch eine Vanillemühle verwenden)

Schmelzt die Butter langsam in einem Topf, gebt dann den Zucker, den Zimt und die Vanilleschote (gemahlen oder das ausgekratzte Mark) hinzu und verrührt die Zutaten bis sie gleichmäßig miteinander verbunden sind. Lasst die Buttermischung dann abkühlen, sodass sie wieder etwas fester wird.

Sobald der Teig fertig gegangen ist, rollt ihr ihn auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl zu einem Rechteck aus. Verteilt nun darauf die Buttermischung. Achtet darauf, dass ihr die Masse möglichst nah an den Rand streicht, damit alle Schnecken zu ihrer gerechten Portion Zimt kommen 🙂

Für Zimtschnecken rollt ihr dann das Rechteck von der langen Seite her zu einer Rolle auf. Schneidet die Rolle dann in gleichmäßig große Schreiben – etwa daumendick – ab. Legt die Scheiben (Schnecken) dann mit ausreichend Abstand auf ein Blech. Ich verwende für diese Menge Teig immer zwei Bleche, dann kommen sich die Kleinen nicht in die Quere 🙂 Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Für Zimtknoten schlagt ihr dann 1/3 des Teigs in die Mitte um. Darauf klappt ihr dann das andere Drittel, sodass nun drei Lagen Teig übereinander sind. Schneidet den Teig anschließend von der kurzen Seite her in daumendicke Streifen. Nehmt die Streifen an den Enden in die Hände und verdreht die Streifen. Nun macht ihr einen Knoten in den verdrehten Streifen und setzt sie auf ein Blech. Auch hier auf den entsprechenden Abstand achten und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

 

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In der Zwischenzeit heizt ihr den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor.

Gebt dann die Bleche einzeln für 12-15 Minuten auf die mittlere Schiene des Backofens.

Keine Panik!!! Ja, es läuft augenscheinlich „einiges“ an Zimt-Butter-Masse aus den Schnecken heraus. Aber keine Angst! Es bleibt noch mehr als genug in den Hefeteilchen drin. Glaubt mir 🙂 Ich spreche aus Erfahrung.

Lasst die Zimtschnecken am besten auf einem Gitter auskühlen. Am allerbesten schmecken sie ganz frisch. Sie halten sich aber mindestens noch drei Tage – und sogar der Hefeteig bleibt ziemlich locker und saftig.

Bon appetit 🙂

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Grüne Soul-Pasta: Tagliatelle mit Blattspinat an Frischkäse-Weinsoße

Es gibt eine Handvoll Dinge, die mich glücklich machen, wenn es mir eigentlich schlecht geht. Dazu zählt definitiv Pasta. Nudeln gehen eigentlich immer – in allen nur erdenklichen Variationen. Egal ob kalt oder warm, deftig oder süß, fertig gekauft oder selbst gemacht.

Diese Kreation ist an einem Tag entstanden, an dem es mir nicht so gut ging, ich aber schnell etwas Leckeres essen wollte, das meine Seele streichelt und mir wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Die Kombination aus frischem Blattspinat mit Frischkäse und Datteln ist in letzter Zeit mein Dauerbrenner. Alternativ funktioniert das auch sehr gut mit Ziegenfrischkäse und Mangold. Der deftig-feine Geschmack von Spinat in Verbindung mit dem cremigen Frischkäse und der süßen Note der Datteln sind einfach zum Niederknien.

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Okay… ich will euch nicht länger auf die Folter spannen.

Für 1-2 Portionen der grünen Soul-Pasta benötigt ihr folgende Zutaten:

125g grüne Tagliatelle, 150g Blattspinat, 1 Frühlingszwiebel, 1 Stich Butter, 5 getrocknete Tomaten oder eine Handvoll frische Kirschtomaten (ich hatte leider keine frischen zur Hand und habe deshalb die getrockneten verwendet), 3 frische (oder getrocknete) Datteln, 3 EL Frischkäse natur, 50ml Weißwein, 1 EL Honig, Salz, Pfeffer

Und los geht’s:

Einen Topf mit Salzwasser für die Nudeln aufstellen und die Pasta darin al dente kochen.

Spinat gut waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebel und Datteln ebenfalls in Scheiben schneiden. Gemeinsam mit einem Stich Butter andünsten. Den Honig hinzufügen und kurz die restlichen Zutaten damit glasieren lassen. Dann die halbierten oder geviertelten Kirschtomaten hinzugeben. Mit dem Weißwein ablöschen. Den Frischkäse in die Pfanne geben und unter die Zutaten rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta abgießen, in die Spinatpfanne geben und alles vorsichtig miteinander vermengen. Je nach Konsistenz ggf. noch einen Schluck Weißwein hinzufügen. Die Soße sollte schön an der Pasta haften, aber nicht zu fest sein.

Bon appetit 🙂

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Quarkplätzchen mit gedünsteten Zimtbirnen

Mein erster Beitrag in der Kategorie „auf dem Tisch“ ist ein Rezept, das mich an meine Kindheit erinnert. Denn in ihr wurde der Grundstein für meine große Liebe zu Mehlspeisen gelegt.

Die Quarkplätzchen mache ich immer, wenn ich schnell mal etwas Leckeres auf dem Teller haben möchte. Heute kombiniere ich sie mit gedünsteten Zimtbirnen. Die Mini-Pfannkuchen schmecken aber auch lecker mit Marmelade oder einem klassischen Apfelkompott.

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass man es unendlich individualisieren kann und die Zutaten eigentlich immer zuhause hat.

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Also los geht’s…

Für die Quarkplätzchen benötigt ihr 250g Quark, 50g Mehl, 2 Eier, 50g Rosinen, 1 Prise Salz, 1 EL Zucker und Butter zum Braten.

Den Quark mit dem Mehl und den Eiern verrühren. Danach Salz, Zucker und nach Belieben die Rosinen hinzufügen und alles verrühren. Falls ihr keine Rosinen mögt, könnt ihr sie aber auch weglassen. Ich mag es, wenn die Rosinen einen leichten Rumgeschmack haben und lege sie deshalb meist ca. 30 min vorher in etwas Rum gemischt mit Milch ein. Die Flüssigkeit müsst ihr allerdings abgießen, bevor ihr die Rosinen dem Teig hinzufügt. Sonst kann es passieren, dass die Quarkmasse zu flüssig wird.

Erhitzt etwas Butter in der Pfanne und gebt dann 1-2 EL Teig hinein – je nachdem wie groß ihr die Plätzchen gerne hättet. Bratet die kleinen Pfannkuchen dann von jeder Seite langsam bis sie schön goldbraun sind.

Für die gedünsteten Birnen:

Schält 1-2 Birnen und schneidet sie in acht Schnitze. Gebt etwas Butter in die Pfanne und dünstet die Birnen langsam von jeder Seite. Ich streue dann immer noch etwas Zucker darüber, weil das Ganze dann schön karamellisiert. Löscht die Birnen anschließend mit ein paar Tropfen Wasser oder einem Likör eurer Wahl (z.B. Grand Marnier) ab und lasst sie noch etwas köcheln. Streut noch ein wenig Zimt über die Birnen und wendet sie vorsichtig.

Richtet die Plätzchen dann gemeinsam mit den Birnen an. Bon appetit!

Auf dem unteren Bild seht ihr, dass ich dazu noch etwas Naturjoghurt als Topping verwendet habe. Diesen habe ich mit etwas Zucker und Vanille verfeinert.

Das Rezept reicht für 2 Personen, falls ihr es als „vollwertige“ Mahlzeit essen möchtet. Ich weiß, ob eine Mehlspeise als Hauptgericht durchgeht, darüber lässt sich streiten. Aber ich bin der Meinung, dass sie das auf jeden Fall tut 🙂

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