Extracremige Cheddar-Mais-Fusilli

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Wenn der Sommer eine Pause macht, kühle Temperaturen und tristes Wetter Einzug halten, dann braucht die Seele etwas, das sie streichelt. In mir erwacht in solchen Momenten immer die Lust auf ein typisches Herbst-/Winter-Essen. Geht euch das auch so?

Schöne gehaltvolle Käsenudeln kann man natürlich auch im Sommer essen, aber nur wenn es draußen grau und ungemütlich ist, schmecken sie so unvergleichlich gut wie sie es in diesen Tagen tun.

Für 2-3 Portionen der extracremigen Cheddar-Fusilli benötigt ihr:

250 g Fusilli (oder andere Nudeln), 25 g Butter, 400 ml Milch, 75 g geraspelten Cheddar, 1/2 TL Senf, 1 Dose Mais, 50 g Paniermehl, 25 g geraspelten Cheddar.

Kocht die Fusilli nach Packungsanleitung bis sie al dente sind. Gebt die Butter in eine Pfanne und lasst sie langsam schmelzen. Rührt dann das Mehl unter und gebt nach und nach die Milch unter Rühren hinzu. Lasst die Soße solange köcheln bis sie eingedickt ist. Reduziert die Hitze, fügt die 75 g Cheddar sowie den Senf hinzu. Rührt das Ganze immer wieder um bis der Käse komplett geschmolzen ist. Gießt den Mais aus der Dose in ein Sieb und lasst die Flüssigkeit auf diese Weise abtropfen. Gebt ihn anschließend in die Käsesoße und fügt auch die fertig gekochten und abgegossenen Nudeln hinzu.

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Hebt die Fusilli vorsichtig unter und füllt sie dann in eine oder mehrere ofenfeste Formen. Vermischt das Paniermehl mit dem restlichen Cheddar und verteilt dieses Topping gleichmäßig auf den Nudeln. Schiebt die Form in den Backofen und lasst sie solange mit der Grillfunktion drin bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist.

Bon appetit!

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Lasst es euch schmecken und träumt schon mal etwas vom nahenden Herbst. Vergegenwärtigt euch einmal die schönen Seiten dieser Jahreszeit und freut euch darauf. Dann fühlt sich die Sommerpause gleich nur noch halb so schlimm an.

Pflücksalat mit Himbeeren, Aprikosen und Ziegenfrischkäse

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Wenn die Tage heißer werden, sehne ich mich auf dem Teller immer nach kleinen, leichten und vor allem erfrischenden Leckereien. Irgendwas, das sich schnell zubereiten lässt und am besten nicht in irgendeiner Weise erhitzt werden muss. Da gilt die Devise: die Küche und damit auch die restlichen Zimmer bloß nicht noch wärmer machen als sie eh schon sind 🙂

Trotzdem sollte es natürlich etwas sein, das mich in dieses „ahhhh…-Gefühl“ versetzt, das sofort Entspannung und Wohlgefühl durch meine Adern schießen lässt.

In meinem Kopf rattert es… was könnte das nur sein?!? Der Blick in den Kühlschrank und die übrigen Vorräte folgt… Da ist noch grüner Pflücksalat. Das ist schon mal eine gute Grundlage. Ah, und Ziegenfrischkäse ist auch noch da. Dann fällt mein Blick auf das Obst. Himbeeren und Aprikosen. Ohhh… das ist es 🙂

Und los geht es mit dem Waschen, Schneiden und Anrichten. In Nullkommanix habe ich mir eine köstlich-leichte Salatschale gezaubert.

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Für 1 Portion braucht ihr:

Etwas grünen Pflücksalat (in meinem Fall waren die Blätter einfach riesig, sodass zwei Stück ausgereicht haben), eine Handvoll Himbeeren, 1 Aprikose, ein Töpfchen Ziegenfrischkäse und frischen Basilikum.

Wascht den Salat und teilt ihn in mundgerechte Stücke. Gebt ihn in eine Schale. Wascht die Aprikose und teilt sie in Viertel, die ihr dann in kleine Würfel schneidet. Richtet sie zusammen mit den abgebrausten Himbeeren auf dem Salat an. Nehmt euch das Frischkäsetöpfchen und stecht mit Espressolöffeln einige kleine Nocken ab und gebt sie auf den Salat. Verteilt nun noch den frischen Basilikum darauf.

Das Dressing habe ich ganz neutral gehalten, damit es die feinen Aromen der Früchte und des Käses nicht überdeckt.

Für die Vinaigrette braucht ihr:

Hellen Balsamico, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Zucker.

Gebt in etwa 2 EL Balsamico in eine kleine Schale, fügt 1 EL Olivenöl hinzu und schmeckt das Ganze mit den Gewürzen unter Rühren ab.

Und nun ab damit auf den Salat 🙂

Bon appetit!

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Grüne Soße

DSC01130Heute präsentiere ich euch mal zur Abwechslung einen deftigen Klassiker aus der hessischen Küche: die grüne Soße. Mindestens einmal im Jahr muss sie selbst gemacht bei mir auf den Tisch. Ich liebe sie, weil sie im Frühjar so herrlich leicht und erfrischend ist. Für mich ist sie der Inbegriff dessen, wie Frühling schmeckt – all die herrlichen frischen Kräuter. Und dabei ist sie noch so vielseitig kombinierbar. Egal ob ganz klassisch mit Kartoffeln, zum panierten Schnitzel oder auf Brot als kleine Canapees.

Doch bevor wir mit dem Rezept loslegen, machen wir noch eine kleine Kräuterkunde. Denn ihr sollt ja auch wissen, welche Kräuter ihr gleich verarbeiten werdet 🙂

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Eine traditionelle Frankfurter Grüne Soße besteht aus exakt sieben Kräutern. Manche davon begegnen euch sicherlich (fast) tagtäglich, wie zum Beispiel Petersilie und Schnittlauch.

Pimpinelle hingegen findet (leider) nicht so häufig den Weg auf unsere Teller. Und auch in den frischen Grüne-Soße-Päckchen sind sie oftmals nur mit der Lupe zu finden. Ich habe heute Glück. Das Paket mit den Biokräutern lässt mein Herz höher schlagen, als ich ein ganzes Bündel von den tollen Kräuterstängeln vorfinde. Nicht nur, dass sie gut schmecken, sie sehen auch noch echt hübsch aus.

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Kerbel ähnelt vom Aussehen her ein bisschen der Petersilie, ist allerdings etwas graziler gebaut.

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Sauerampfer sind großblättrige Kräuter, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Darunter auch ganz hübsche mit roter Färbung. Oftmals verwende ich sie auch als Topping für Salate.

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Auch Borretsch besteht aus großen Blättern. Im Vergleich zum Sauerampfer sind sie aber robuster, haben eine deutlichere Blattstruktur und sind leicht „behaart“.

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In den meisten Fällen findet sich ganz normale Kresse in den Grüne-Soße-Paketen. In meinem Fall bin ich aber auf Brunnenkresse gestoßen. Diese unterscheidet sich durch ihre Größe und Form von „normaler“ Kresse.

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Aber jetzt geht es endlich los…

Für eine Portion braucht ihr:

1 Paket frische Grüne-Soße-Kräuter, 500g Naturjoghurt, 250g Quark, 300g Schmand, 2 TL Senf, etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Zucker oder Honig, 4 (hartgekochte) Eier

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Verrrührt Joghurt, Quark und Schmand mit dem Senf und dem Zitronensaft zu einer homogenen Masse. Spült die frischen Kräuter ab und hackt oder püriert sie nach Belieben. Ich mag es ja am liebsten, wenn man die Kräuter noch merkt und sie etwas „Biss“ haben 🙂 Hebt sie unter die Joghurtmasse. Schmeckt das Ganze vorsichtig mit Pfeffer, Salz und Zucker oder Honig ab. Lasst die grüne Soße vor dem Verzehr etwas durchziehen und schmeckt sie nochmals ab. Kocht die Eier und lasst sie auskühlen. Nun habt ihr die Wahl, ob ihr sie pellt, kleinschneidet und direkt in die Soße gebt oder sie einfach ganz auf den Teller gebt und so dazu esst.

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Bon appetit!

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PS. Auch der kleinen Schnecke, die sich in dem Kräuterberg versteckt hatte, schien es gut geschmeckt zu haben 🙂

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Sonnenuntergang am See

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber nach so einem tristen Wochenende sehne ich mich nach blauem Himmel und Sonnenschein.

Deshalb habe ich hier ein paar Aufnahmen vom Sonnenuntergang am See für euch. Aufgenommen vor wenigen Wochen.

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Ich wünsche euch noch einen schönen Rest-Sonntag und einen guten Start in die Woche.

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