Topfenknödel mit hausgemachtem Zwetschgenröster

DSC03095Wenn es wieder etwas kühler wird, die Lust auf erfrischende Wassermelone oder Iced Coffee nachlässt und der Herbst bereits an die Tür klopft, erwacht in mir die Vorfreude auf die bunte, vielfältige Welt der Mehlspeisen.

Gerade im Spätsommer, wenn die Ernte von Äpfeln, Birnen und Zwetschgen ansteht und man die süßen Speisen mit frischem Obst verfeinern kann, versetzt mich allein der Gedanke daran in Hochstimmung.

Und nun war es endlich soweit: Ich habe den offziellen Saisonstart mit super zarten, fluffigen Topfenknödeln und hausgemachtem Zwetschgenröster gefeiert.

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Für 6 Personen als Nachtisch gereicht, benötigt ihr folgende Zutaten für die Knödel:

70 g Butter, 1 Prise Salz, 2 EL Puderzucker, geriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone, 500 g Schichtkäse, 2 Eier, 1 Eigelb,  170 g Mehl, plus etwas Mehl zum Formen; sowie für die Brösel: 150 g Butter, 150 g Semmelbrösel, etwas Puderzucker

Rührt die zimmerwarme Butter mit der Prise Salz, dem Puderzucker und der Zitronenschale schaumig. Gebt dann die Eier dazu und rührt diese unter. Fügt anschließend das Mehl und den Schichtkäse hinzu und verrührt das Ganze zu einer gleichmäßigen Masse. Stellt diese anschließend für ca. 1 Stunde kühl.

In der Zwischenzeit bereitet ihr dann den Zwetschgenröster zu – für eine große Portion benötigt ihr:

1 kg Zwetschgen, 200 g Zucker, 2 cl Wasser, 5 ganze Nelken und eine Zimtstange

Gebt das Wasser gemeinsam mit dem Zucker und den Gewürzen in einen großen Topf. Kocht das Ganze unter Rühren auf bis sich der Zucker gelöst hat. Dreht die Hitze etwas herunter und gebt die gewaschenen, entkernten und längs geviertelten Zwetschgen in den Sud und lasst sie langsam vor sich hin köcheln. Rührt ab und zu mal um. Je nach Hitze der Platte und Reifegrad der Zwetschgen kann das Kochen länger oder kürzer dauern. Das Obst sollte schön weich sein, aber noch nicht komplett auseinanderfallen. Durch den Fruchtsaft und den Zucker sollte eine schöne sirupartige Flüssigkeit entstanden sein.

Ihr werdet für die Topfenknödel nur ca. 1/3 des Rösters benötigen. Den Rest könnt ihr entweder heiß in saubere Schraubgläser füllen oder in Dosen verstaut einfrieren. So habt ihr auch den ganzen Winter hindurch super leckeren Röster und könnt immer ganz spontan darauf zugreifen.

Jetzt geht es mit den Knödeln weiter.

Bereitet einen kleinen Teller oder eine kleine Schale mit etwas Mehl vor. Holt die Schüssel mit der Topfenmasse aus dem Kühlschrank und legt euch zwei Löffel zurecht. Stecht damit kleine Teile der Masse ab und lasst sie vorsichtig in das Mehl plumpsen. Formt dann mit den Händen kleine Knödel. Sie sollten etwa einen Durchmesser von 3-4 cm haben. Verfahrt so bis der Teig aufgebraucht ist. Stellt einen großen Topf mit Salzwasser auf und wartet bis es sachte siedet. Gebt dann – am besten mit Hilfe eines Schöpflöffels – einzeln die kleinen Kugel in das Wasser. Sie benötigen nun etwa 12 Minuten bis sie gar sind. Achtet darauf, dass das Wasser nicht zu stark kocht, denn sonst könnten die kleinen Knödel auseinanderfallen und zerkochen.

In der Zwischenzeit gebt ihr die Butter in eine Pfanne und lasst sie schmelzen. Fügt dann die Semmelbrösel hinzu und verrührt das Ganze zu einer leicht pappigen Masse. Sobald die Knödel fertig sind, holt ihr sie nacheinander aus dem Wasser und wendet sie vorsichtig in den Bröseln bis sie damit vollständig bedeckt sind.

Richtet die Knödel dann mit dem Zwetschgenröster und etwas Puderzucker an. Am besten schmecken sie, solange sie noch lauwarm sind.

Bon appetit!

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Kaspressknödel auf Salat

DSC02369Ganz gleich ob im Sommer nach dem Bergsteigen oder im Winter nach dem Skifahren – was gibt es Schöneres als nach einem anstrengenden Tag auf dem Berg eine wohltuende, reichhaltige Speise aus der alpenländischen Küche zu sich zu nehmen und sich damit für den kommenden Tag zu stärken? Richtig – NICHTS 🙂

Was soll ich sagen… da ich praktisch mein ganzes Urlaubsleben in Kindheits- und Jugendtagen in der Schweiz und Österreich verbracht habe, bin ich ein absoluter Fan der Alpenküche. Ob herzhaft oder süß – die wissen einfach, was der Seele gut tut.

Heute stelle ich euch mein Rezept für unvergleichlich leckere Kaspressknödel vor. Ich serviere sie in den Sommermonaten am liebsten mit einem frischen, knackigen Salatteller. Im Winter machen sie die klare Rindersuppe (oder wie man auch sagt „Rindssuppe“) zum absoluten Hit.

Für vier hungrige Bergsteiger (oder Skihasen) benötigt ihr:

600 g helles Brot (oder alternativ Brötchen/Toastbrot) vom Vortag, 6 Eier, 150 g Quark, 1 Bund frische Petersilie (am besten glatt), Salz, Pfeffer, gem. Muskatnuss, 150 g Butter, 1 Zwiebel, 150 ml Milch, 100 g geriebenen Emmentaler, 200 g würzigen Bergkäse, Butter zum Braten.

Schneidet das altbackene Brot bzw. die Brötchen in kleine Würfel und gebt sie in eine große Schüssel. Schlagt die Eier auf und gebt sie ganz zu den Brotwürfeln. Fügt auch den Quark und die gehackte Petersilie hinzu und würzt das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss.

Gebt die Butter in die Pfanne und schmelzt sie langsam. Fügt dann die in feine Würfel geschnittene Zwiebel hinzu und schwitzt sie an. Löscht das Ganze anschließend mit der Milch ab. Lasst es noch kurz etwas köcheln und schaltet die Herdplatte dann aus. Lasst die Ei-Milch-Masse etwas abkühlen und gebt sie über die Brotmasse. Verknetet das Ganze zu einer homogenen Masse.

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Und jetzt kommt der Geheimtipp! Stellt die Schüssel mit der Masse am besten über Nacht in den Kühlschrank und verarbeitet sie erst am nächsten Tag zu kleinen Knödeln. Das Ganze kann dann richtig toll durchziehen und die Knödel werden viel saftiger und fluffiger sein. Falls ihr euch nicht bis zum nächsten Tag gedulden könnt, könnt ihr sie natürlich auch direkt in die Pfanne werfen 🙂 Sie schmecken natürlich auch so gut, aber sie die Nacht stehen zu lassen, macht den kleinen aber feinen Unterschied aus.

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Nehmt nach und nach eine Handvoll Knödelmasse aus der Schüssel und formt sie zu Kugeln. Drückt sie dann vorsichtig etwas platt, sodass kleine runde Plätzchen entstehen. Verfahrt so mit dem restlichen Teig. Lasst die Butter in der Pfanne schmelzen und gebt dann die Knödel hinzu. Bratet sie am besten nicht zu scharf und schnell an, denn ihr wollt ja auch, dass sie innen durchgebackenen sind. Lieber etwas Temperatur herunter nehmen. Wendet sie regelmäßig bis sie eine goldbraune Farbe haben. Ich decke die Pfanne zwischendurch immer mit einem Deckel ab, damit sie auch im Kern gut durch werden und schön heiß sind.

Genießt die Knödel dann mit einem bunten Salatteller eurer Wahl.

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Bon appetit! 

Kennt ihr das auch? Es gibt bestimmte Gerichte, die man einfach unweigerlich mit Urlaub verbindet. Wenn man genüsslich hineinbeißt und die Augen schließt, hat man die gesamte Urlaubskulisse vor Augen. Ja man kann förmlich die Landschaft mit ihrem ganz eigenen Duft in der Nase wahrnehmen und spürt sogar, wie die Sonne sanft das Gesicht kitzelt… haaaach…

Mir geht es defintiv immer so, wenn Kaspressknödel vor mir auf dem Teller liegen. Zack… und ich bin am Hintersteiner See.

Bei welchen Leckereien verspürt ihr das größte Fernweh?

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