Mini-Hokkaido-Quiches mit karamellisierten Kürbiskernen

DSC04369So langsam neigt sich die Kürbissaison ihrem Ende entgegen. Schade!

Um diesem vielseitigen Kerlchen noch einmal die Aufmerksamtkeit zu schenken, die er verdient, habe ich kleine Mini-Quiches mit Hokkaido gebacken und das Ganze mit einem knusprigen Karamell-Kürbiskern-Topping versehen.

Also ohne viel Schnick und Schnack, relativ klassisch, aber trotzdem super lecker. Und echt schnell zubereitet.

Für den Teig für sechs Mini-Quiches benötigt ihr:

150 g Mehl, 75 g kalte Butter, 1/2 TL Salz, 1 Ei

Verknetet die Zutaten zu einem gleichmäßigen Mürbeteig. Wickelt die fertige Kugel in etwas Frischhaltefolie ein und gebt sie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

Inder Zwischenzeit könnt ihr euch um die Füllung kümmern.

Für die Füllung benötigt ihr:

200 g Frischkäse, 1 Ei, 1 EL Speisestärke, Salz, Pfeffer, Muskat, 225 g Hokkaidokürbis, 1 kleine Zwiebel, etwas Öl und etwas Kürbiskernöl

Verrührt den Frischkäse, das Ei, die Speisestärke sowie Pfeffer, Salz und Muskat zu einem gleichmäßigen Guss.

Schneidet den Hokkaido und auch die Zwiebel in kleine Würfel. Gebt etwas neutrales Öl in die Pfanne und dünstet beides darin an, bis der Kürbis weich geworden ist, aber auch noch ein bisschen Biss hat. Gebt dann nach Belieben einen kleinen Schuss Kürbiskernöl darüber und verrührt das Ganze. Das gibt dem Kürbis ein noch nussigeres Aroma.

Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.

Holt danach den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn dünn aus. Jetzt kommt es darauf an, wie groß eure Förmen sind und was in etwas der Größe inkl. Rand entspricht. Ich habe eine kleine Schüssel, die sich da ideal eignet. Sie lege ich auf den Teig und fahre dann mit dem Messer vorsichtig daran entlang. Da müsst ihr einfach mal ausprobieren, was am besten passt. Legt dann die Teigkreise in die Förmen und drückt sie vorsichtig fest, sodass sie sich perfekt in die Formen einfügen.DSC04339

Stecht den Teig auf dem Boden ein paar Mal mit einer Gabel ein. Gebt dann jeweils etwas von den Kürbiswürfeln darauf und übergießt sie anschließend mit dem Guss.

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Nun kommen die kleinen Quiches für ca. 10-15 Minuten in den Ofen bis sie schön golden geworden sind.

In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um das Topping.

Für das Topping benötigt ihr:

50 g Kürbiskerne, 3 EL Zucker

Gebt den Zucker in eine Pfanne und lasst ihn karamellisieren. Fügt dann die Kürbiskerne hinzu und rührt sie um, bis sie schön vom Karamell überzogen sind. Verziert nun eure Mini-Quiches damit.

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Sobald die Quiches etwas ausgekühlt sind, rettet sie aus den Förmchen und genießt die Kleinen als Vorspeise oder Zwischensnack.

Bon appetit!

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Bratäpfel mit Honigquark-Nuss-Füllung

DSC04308Nach all den vielen und vor allem zahlreichen Leckereien der vergangenen Wochen befinde ich mich momentan in einer Phase, in der ich vor allem Lust auf einfache, leichte Sachen habe. Doch das Schmuddelwetter da draußen entfacht auf der anderen Seite auch mein Verlangen nach Seelenfutter. Und so habe ich etwas gegrübelt, bis mir die zündende Idee kam, mit was ich mich heute auf leichte und schnelle Weise verwöhnen könnte: Bratapfel aus dem Tontöpfchen.

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Ihr müsst wissen, dass das eins jener Rezepte ist, das für mich durch und durch nach Kindheit schmeckt. Meine Mutter hat die Bratäpfel früher immer auf diese Weise zubereitet. Dabei hat sie nie ein richtiges, niedergeschriebenes Rezept gehabt. Und so ist das heute auch eine kleine Premiere. Denn für euch habe ich es jetzt mal schriftlich festgehalten.

Für 2 wundervoll duftende Bratäpfel benötigt ihr:

2 große Äpfel, 250 g Quark 20%, 1 EL Honig, 2 EL gemahlene Hasel- oder Walnüsse, ½ TL Zimt, 1 Ei, nach Belieben 1-2 EL in Rum eingelegte Rosinen

Heizt den Backofen auf 190 Grad vor.

Wascht die Äpfel und stecht die Kerngehäuse aus. Schlagt das Eiweiß steif, verrührt den Quark mit dem Eigelb und gebt die übrigen Zutaten hinzu. Zieht zum Schluss den Eischnee unter die Quarkmasse. Zum Schluss fügt ihr die Rosinen hinzu und verrührt das Ganze nochmals. Setzt die Äpfel in eure Tonförmchen oder eine kleine Auflaufform und füllt die Masse in die ausgestochenen Höhlen. Sollte jetzt noch etwas Quarkmasse übrig sein (was durchaus vorkommen kann, je nachdem wie groß eure Äpfel sind), dann füllt die Masse doch einfach noch rund um eure Äpfel in die Förmchen. Von der Füllung kann man eh nie genug haben 🙂 Alternativ könnt ihr die überschüssige Masse aber auch in eine separate Form geben und den Quark so mitbacken.

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Gebt die Äpfel nun für ca. 25-35 Minuten in den Ofen.

Rettet sie, sobald sie schön golden geworden sind. Bitte beachtet, dass die Garzeit von der Größe eurer Äpfel abhängt, aber auch davon, ob ihr eine offene oder geschlossene Backform verwendet.

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Zündet euch eine Kerze an und genießt den Duft, der nun durch eure Räume wandern wird, während ihr die Äpfelchen etwas abkühlen lasst, bis sie eine angenehme Verzehrtemperatur haben.

Lasst es euch schmecken!

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Frohe Weihnachten!

DSC04212Geht es Euch auch so, dass die Zeit jedes Jahr schneller dahin zu rennen scheint? Gerade war doch erst Januar und jetzt ist schon wieder Weihnachten. Zack – und das nächste Jahr ist schon vorüber.

Nutzt die Weihnachtstage, um etwas zu entspannen, die Uhren etwas langsamer laufen zu lassen, Euch an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen oder auch einfach mal gar nichts zu tun 🙂

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Lasst das vergangene Jahr nochmal Revue passieren: Was waren besonders schöne Momente? Was Eure tollsten Erlebnisse? Was das bewegendste Buch des Jahres? Was Eure liebste kulinarische Neuentdeckung?

Ich habe es mir gerade schon auf dem Sofa bequem gemacht und werde meinen eigenen kleinen Rückblick mit einer Tasse Cappuccino und einem Stück selbst gebackenem Stollen zelebrieren.

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Nehmt Ihr Euch etwas für das kommende Jahr vor? Ich bin kein Freund von Vorsätzen, aber ich werde versuchen etwas mehr in den Tag hinein zu leben, statt immer alles fest durchzuplanen. Mal schauen, ob ich das schaffe 🙂

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Ich wünsche Euch, Euren Familien und Freunden wunderschöne, erholsame und besinnliche Weihnachten und einen guten Start in ein glückliches, einzigartiges und gesundes Jahr 2018!

Bis ganz bald, drück Euch

Nadine

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Hausgemachte schokolierte Elisen-Lebkuchen

DSC04044Winterzeit ist Lebkuchenzeit! Zumindest bei mir. Denn ich bin ein regelrechtes Lebkuchenmonster 🙂 Es gibt übers Jahr hinweg zwei süße Warengruppen, die meine all-time-favorites sind: Eis und eben Lebkuchen. Und zwar in allen erdenklichen Variationen. Nur, dass ich sie bisher immer ausschließlich gekauft habe. Ich hatte zwar auch schon mal probiert, welche selbst zu machen, war dann aber vom Ergebnis ziemlich enttäuscht. Aber in diesem Jahr hat mich erneut der Ehrgeiz gepackt und so habe ich mich an eine neue Rezeptidee gewagt. Und siehe da – sie sind einfach himmlisch geworden. In der ersten Testphase hatte ich noch nicht die perfekte Mischung an Gewürzen gefunden, aber die zweite Runde ist nun richtig richtig gut geworden. Und dann auch noch so einfach. Und – jetzt kommt mit das Wichtigste – ganz ohne Mehl. Nur mit ganz vielen Nüssen, Gewürzen und natürlich ganz viel Liebe und Schokolade.

Da möchte ich euch gar nicht länger auf die Folter spannen. Los geht’s…

Für ca. 15 Elisen-Lebkuchen mit einem Durchmesser von 70 mm benötigt ihr:

Backoblaten (70mm), 2 Eier, 150 g brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 200 g gemahlene Mandeln, 150 g gemahlene Haselnüsse, 1 Msp. gemahlene Nelken, 1/2 TL Hirschhornsalz, 1/2 Fläschchen Romaroma, abgeriebene Schale einer Zitrone, 100 g Zitronat, 250 g Kuvertüre, 1 TL Kokosfett

Schlagt die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig. Gebt dann das Rumaroma, die Gewürze und die Mandeln unter. Hackt das Zitronat bis es ganz feine kleine Würfelchen sind. Gebt es dann zu der Eimasse hinzu und verrührt alles. Gebt dann die Haselnüsse hinzu, sodass eine streichfähige Masse entsteht. Ggf. müsst ihr je nach Konsistenz noch ein bisschen mehr Haselnüsse hinzugeben. Formt aus dem Teig kleine Kugel von ca. 2 EL Masse. Setzt diese auf die Oblaten und drückt sie vorsichtig auseinander. Es sollte noch ein kleiner Oblatenrand herausschauen.

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Heizt den Backofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vor. Backt die Lebkuchen auf mittlerer Schiene ca. 30-35 Minuten.

DSC04034Lasst sie auskühlen und schmelzt die Kuvertüre im Wasserbad. Gebt das Kokosfett hinzu, damit die Schokolade später schön glänzt. Bestreicht oder tunkt die Lebkuchen in die flüssige Schokolade und lasst sie erneut auskühlen.

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Bon appetit!

Das Tolle an diesen Elisen ist, dass sie sofort richtig gut schmecken. Man muss sie also nicht noch wochenlang liegen und ziehen lassen. Allerdings ist man auch nicht gezwungen sie ganz schnell zu vertilgen, denn der Test über mehrere Wochen zeigte, dass sie nicht an Geschmack einbüßen. Also falls ihr euch zügeln könnt, habt ihr eine ganze Zeit lang etwas von eurem Backeinsatz.

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Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent!

Liebe Grüße, Nadine

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Winter-Liebe

Das Knirschen von Schnee unter den Füßen. Dick eingepackt durch die weiße Winterwelt wandeln. Schneeflocken, die sich auf deine Nasenspitze setzen. Die Anstrengung spüren, wenn man durch den tiefen Neuschnee stapft. Das Heimkommen in die warme Stube. Aufwärmen bei einer Tasse Kaffee oder einer heißen Schokolade. Draußen die weiterhin durch die Luft tanzenden Schneeflocken beobachten. Einen Moment innehalten.

 

Morgens früh aufstehen, um als erster auf der Piste zu sein. Dabei zusehen, wie sich die Gipfelspitzen rot färben. Spuren in den noch unberührten Schnee ziehen. Die Kälte und den Fahrtwind spüren. Das Gefühl von Freiheit ganz tief einatmen. Die wärmenden Sonnenstrahlen auf dem Gesicht einfangen. Einen Moment innehalten.

 

Drinnen im Warmen sitzen. Überlegen, mit was man es sich gut gehen lassen könnte. Alle Zutaten hervorholen. Die Küche in ein kleines Schlachtfeld verwandeln. Das Ergebnis in vollen Zügen genießen. Einen Moment innehalten.

Genau deshalb liebe ich den Winter so sehr.

Weihnachtlicher Gewürzkuchen

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Temperaturen um den Gefrierpunkt, erste vom Himmel herunter tanzende Schneeflocken und überall golden schimmernde Lichter – der Winter und mit ihm die Adventszeit halten Einzug.

Liebt ihr diese Zeit auch so sehr wie ich? Jedes Jahr, wenn der erste Schnee fällt, fühle ich mich wieder wie ein kleines Kind. Unbändige Freude breitet sich in mir aus. Und plötzlich ist alles andere egal – Sorgen und Stress sind vergessen, das einzige was zählt, ist genau dieser Moment. Einfach mal im Alltagstrubel durchatmen und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Einfach mal die Zeit etwas langsamer verstreichen lassen. Die Winterzeit ist die Zeit der Besinnlichkeit. Und das hat durchaus seinen Sinn. Viel zu selten halten wir inne, viel zu selten gönnen wir uns eine Auszeit vom typischen Alltagstrubel. Einfach mal einen Gang zurückschalten und durchatmen. Macht euch eine schöne Tasse Tee oder Kaffee. Nehmt Platz in eurem Lieblingssessel und schaut den Schneeflocken beim Tanzen zu. Beobachtet wie nach und nach alles von weißem Puder bedeckt wird und die Zeit plötzlich still zu stehen scheint.

Nascht ein paar eurer selbst gebackenen Plätzchen. Oder probiert einfach mal mein Rezept für den weihnachtlichen Gewürzkuchen aus. Für mich gehört er fest zur Weihnachtszeit dazu. Die vielen tollen Gewürze verpackt in einem fluffigen Teig. Und das Ganze eingebettet in eine Schicht aus zartschmelzender Schokolade. Einfach himmlisch…

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Für eine Gugelhupfform benötigt ihr:

5 Eier, 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 EL Rum, 2 EL Honig, 150 g Öl, 200 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 3 TL Lebkuchengewürz, 1 TL gemahlene Nelken, 150 g gemahlene Nüsse, 100 g geriebene Schokolade, 175 g Kuvertüre, 1 TL Kokosfett.

Heizt euren Backofen auf 175 Grad vor.

Schlagt die Eiweiße zu Eischnee und lasst dabei langsam den Zucker und den Vanillezucker einrieseln. Rührt weiter bis sich dieser komplett aufgelöst hat. Schlagt danach die Eigelbe mit dem Rum und dem Honig schaumig und gebt das Öl unter Rühren hinzu. Hebt im Anschluss den Eischnee unter die Eigelbmasse. Mischt das Mehl mit Backpulver und Gewürzen und hebt das Ganze unter die Eimasse. Mit den Nüssen und der Schokolade verfahrt ihr genauso.

Fettet eure Form (am besten mit Backspray). Füllt dann den Kuchenteig hinein und backt ihn auf mittlerer Schiene circa 45 Minuten. Testet mit der Stäbchenmethode, ob der Teig bereits komplett durchgebacken ist.

Holt ihn heraus und lasst ihn auf einem Rost auskühlen. Stürzt den Kuchen, wenn er kalt ist, auf den Rost.

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Schmelzt dann die Kuvertüre in einem Wasserbad (gebt nach Belieben etwas Kokosfett hinzu, das verleiht der Schokolade einen tollen Glanz) und verziert den Kuchen damit. Ich habe zusätzlich noch ein paar Streifen mit Punschglasur gemacht. Die Punschglasur kannst du in Österreich fertig zubereitet kaufen. Alternativ kannst du auch einen Guss aus Puderzucker und Rotwein anmischen und deinem Kuchen damit einen Streifenlook verpassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen tollen ersten Advent!

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Supersaftiger Kürbis-Nuss-Kuchen mit Orangen-Frosting

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Egal ob als Stärkung nach einem schönen Herbstspaziergang oder um Leib und Seele an tristen, nassen und einfach ungemütlichen Tagen etwas Gutes zu tun: Ein schönes Stück Kuchen und dazu eine Tasse Kaffee oder Tee bewirken doch immer wahre Wunder. Und warum in diesen Tagen nicht auf die klassischen Herbstzutaten schlechthin zurückgreifen und daraus einen supersaftigen und fluffigen Kuchen zaubern? Bei mir steht heute alles im Zeichen von Kürbis und Nuss. Es gibt so viele tolle Varianten diese beiden Zutaten zu kombinieren. Eine davon habe ich für euch vorbereitet. Einen ganz leicht zubereiteten Rührkuchen mit Haselnüssen und Hokkaido und einem Hauch Orange.

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Für einen Kuchen mit Durchmesser von 26 cm benötigt ihr:

7 Eigelbe, 300 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Prise Zimt, 1 Prise gemahlene Nelken, 2 EL Nusslikör, 200 g geriebenen Hokkaidokürbis, 240 g gemahlene Haselnüsse, 50 g Paniermehl, 50 g Mehl, 1 TL Backpulver, 5 Eiweiße

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Schlagt die Eigelbe mit 200 g Zucker, Salz, Zimt, Nelken und dem Likör schaumig. Gebt dann den geriebenen Kürbis, die Nüsse, das Paniermehl und das Mehl gemeinsam mit dem Backpulver hinzu und rührt alles unter. Die Eiweiße mit 100 g Zucker steifschlagen und unter den restlichen Teig heben.

Eine Springform mit Butter fetten und Paniermehl ausstäuben. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene backen und gegen Ende mit der Stäbchenprobe schauen, ob er bereits durchgebacken ist. Die Form auf einen Rost stellen und den Kuchen auskühlen lassen, bevor ihr ihn aus der Form löst.

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Für das Frosting benötigt ihr:

200 g Creme fraiche, 1 EL frisch gepressten Orangensaft, 1 TL Zucker

Die Zutaten miteinander verrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

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TIPP: Am besten schmeckt der Kuchen, wenn ihr ihn bereits einen Tag, bevor ihn essen möchtet, zubereitet. Denn dann kann er richtig gut durchziehen.

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Lasst es euch schmecken! Bon Appetit!

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Von buntem Laub und wärmenden Sonnenstrahlen

DSC03309Vor Kurzem hatte ich noch darüber geschrieben, dass der Herbst schon laut an unsere Türen klopft. Hatte gehuldigt, was ich so sehr an ihm liebe. Und schwupps… ist er in vollem Gange.

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Die tief stehende Sonne taucht in diesen Tagen alles in diese ganz besonderen warmen, leuchtenden Goldtöne. Dazu dieser strahlendblaue Himmel. Es ist einfach ein Traum…

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Dieses Wetter lädt zu Spaziergängen durch das knirschende Laub ein, das durch die Lüfte tanzt und irgendwann zu Boden fällt, bevor es wieder erneut vom Wind erfasst und weiter gewirbelt wird.

Wenn dann zuhause noch ein leckeres Stück frisch gebackenen Kuchens und eine Tasse Kaffee auf einen warten, kann das Leben eigentlich gar nicht schöner sein.

Deshalb möchte ich heute auch gar nicht mehr Worte verlieren, sondern einfach die Herbstimpressionen aus diesen Tagen für sich sprechen lassen.

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Genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen!

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Birnen-Fenchel-Törtchen mit karamellisierten Rosmarin-Walnüssen

DSC02634Momentan zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite: angenehme Temperaturen, viele Sonnenstrahlen und kunterbunt-leuchtendes Laub.

Doch abends ist es inzwischen schon recht früh dunkel und drinnen in den eigenen vier Wänden wird es zunehmend kühl, sodass die Seele etwas braucht, was sie streichelt und wärmt.

Einen solch kleinen, aber feinen Seelenstreichler habe ich heute für euch im Gepäck: Birnen-Fenchel-Törtchen mit karamellisierten Rosmarin-Walnüssen. Also ganz viele Zutaten, die der Herbst uns momentan beschert.

Für 12 Törtchen benötigt ihr:

150 g Mehl, 75 g kalte Butter, 1/2 TL Salz, 1 Ei, 1 EL Wasser, 1 kleine Fenchelknolle (oder alternativ eine halbe), 1 EL Olivenöl, Salz, 1 Birne, 1 Ei, 125 g Creme fraiche, 1/2 EL Speisestärke, 75 g Gorgonzola, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, 1 Zweig Rosmarin, 40 g Zucker, 50 g Walnusskerne

Knetet aus dem Mehl, der Butter, dem Salz, dem Ei und dem Wasser einen Mürbeteig. Wickelt die fertige Kugel in Frischhaltefolie und legt sie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um die Füllung.

Halbiert den Fenchel, entfernt den Strunk und schneidet ihn dann in feine Streifen. Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und gebt den Fenchel hinein. Dünstet ihn dann ca. 5 Minuten bis er eine schöne goldene Farbe bekommt. Würzt ihn mit etwas Salz und Pfeffer.

Schält die Birne, viertelt sie und entfernt das Kerngehäuse. Schneidet sie dann in feine Streifen. Gebt sie zu dem Fenchel.

Verquierlt anschließend das Ei mit der Creme fraiche und dem Gorgonzola.

Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor und holt den Teig aus dem Kühlschrank.

Fettet eure Muffinförmchen und stäubt sie mit Mehl aus oder gebt kleine Papierförmchen in die Backformen. Teilt den Teig in gleichgroße 12 Portionen. Formt dann mit den Händen kleine Kugeln daraus und drückt sie anschließend platt. Gebt die Teigböden in die Formen und drückt sie hinein, sodass sie die Form komplett ausfüllen. Es sollte kein Teig über die Form hinausragen.

Verteilt nun die Fenchel-Birnen-Masse gleichmäßig in die Teigmulden und gebt die Ei-Käse-Masse darüber.

Backt die Törtchen nun ca. 10 Minuten bis sie schön goldbraun geworden sind.

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In der Zwischenzeit gebt ihr den Zucker in eine Pfanne und lasst ihn langsam karamellisieren. Zupft die Nadeln des Rosmarins ab und gebt sie gemeinsam mit den grob gehackten Walnüssen in das Karamell. Verrührt die Zutaten, sodass alle Nüsse gleichmßig mit dem Rosmarin-Karamell überzogen sind.

Holt die Törtchen aus dem Ofen und verziert sie mit den Walnüssen.

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Sie schmecken sowohl warm als auch kalt hervorragend. Ich mag sie aber am liebsten, wenn sie lauwarm sind.

Ich verspreche euch, der betörende Duft und auch der Anblick dieser kleinen Kerlchen werden euch einfach umhauen 🙂

Bon appetit!

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Herbstliebe

Habt ihr auch das Gefühl, dass der Sommer nur so an uns vorbei geflogen ist? Wo ist bloß die ganze Zeit geblieben? Jetzt klopft der Herbst bereits laut an unsere Türen.

Aber wisst ihr was? Ich liebe diese ersten Tage, in denen sich der Herbst ankündigt, sehr. Wenn morgens, sobald man die Fenster öffnet, diese wunderbar kühle, frische Luft hineinströmt und einen wach küsst. Ich finde ja auch, dass man den Herbst riechen kann. Jedes Jahr warte ich aufs Neue auf diesen einen Tag, wenn es morgens nach Herbst riecht. Dann schließe ich meist die Augen und atme ganz bewusst und tief diesen tollen Duft ein. Kennt ihr ihn auch? Ich habe noch nie versucht ihn in Worte zu fassen, aber ich denke für mich riecht er nach Kühle, aber trotzdem nach Sonne. Nach Tau und Stille. Aber auch nach quierligem Marktgeschehen.

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Vielleicht ahnt ihr es bereits. Ich bin ein richtiges Herbstkind. Möglicherweise liegt das daran, dass ich im Herbst geboren bin. Wer weiß… Viele meiner Bekannten und Freunde sind sehr melancholisch und traurig, wenn der Sommer sein Gehen ankündigt. Sie mögen den Herbst nicht. Aber mal ehrlich – wie kann man den Herbst nicht mögen? So viele bunte Farben. So viele kulinarischen Genüsse. Für mich bringt der Herbst eine ganz besondere Stimmung mit sich. Alles wird etwas ruhiger und gelassener. Und gemütlicher.

 

Für mich ist Herbst, wenn…

  • die Sonne in ihren betörendsten Goldtönen durch das bunte Herbstlaub blitzt.
  • es wieder Spaß macht, sich in der Bettdecke einzukuscheln.
  • man sich so richtig auf eine Tasse dampfenden Tees freut, die man fest mit den Händen umklammert, um die gesamte Wärme aufzusaugen.
  • ich überall bunte Kürbisse platzieren kann.
  • man langsam wieder die Holzvorräte aufstocken muss.
  • es in der Küche wieder etwas deftiger und gehaltvoller zugehen kann.
  • meine Herbstpflanzen ihr schönstes Gesicht zeigen.
  • der Nebel morgens so mystisch über die Felder wabert.
  • die Schokolade wieder besser schmeckt, weil ihre Temperatur nicht mehr kurz vorm Davonfließen ist.
  • der Gedanke an einen Sauna-Abend dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
  • es sich wieder gut anfühlt, sich in lange Klamotten zu hüllen und die Vorfreude auf die gefütterten Winterstiefel und den Lieblingskuschelpulli steigt.

 

Und natürlich auch, wenn man sich die ersten Gedanken über die Weihnachtszeit und den Winterurlaub macht 🙂

Auf was freut ihr euch am meisten, wenn es Herbst wird?